IDOMENEO – Ist die Versorgungsrealität in der Gefäßmedizin Leitlinien- und Versorgungsgerecht?

Ein Projekt zur Qualitätsentwicklung am Beispiel der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Zusammenfassung

Die Prävalenz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) und der Anteil endovaskulärer Verfahren zu deren Therapie nimmt weltweit zu. Für viele Behandlungsfälle oder Verfahren stehen bisher keine randomisierten kontrollierten Studien (RCT) oder Ergebnisse aus Metaanalysen zur Verfügung. Die Therapieentscheidung und Wahl des Verfahrens bleiben daher nicht selten der persönlichen Expertise des Behandlers überlassen.

Die IDOMENEO-Studie stellt ein mehrstufiges multimethodales Projekt zur Versorgungsforschung und Qualitätssicherung in der interdisziplinären Gefäßmedizin dar, das sich umfassend mit dieser Thematik auseinandersetzen wird. Hierbei werden verschiedene Methoden und Datenquellen (auch Routinedaten) sinnvoll miteinander verknüpft. Wesentliche Bestandteile des Gesamtkonzepts sind die Implementierung einer datenschutzkonformen und datensicheren Registerplattform (GermanVasc) sowie die Entwicklung von Instrumenten zur validen Messung der Lebensqualität von PAVK-Patienten. Die datenschutzkonforme Verknüpfung von Primärdaten des Registers und Routinedaten des Konsortialpartners BARMER soll zudem eine Validierung der Datenquellen ermöglichen.

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