IDOMENEO Studie


IST DIE VERSORGUNGSREALITÄT IN DER GEFÄßMEDIZIN LEITLINIEN- UND VERSORGUNGSGERECHT?

Eine Qualitätsinitiative der BARMER und GermanVasc am Beispiel der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung (pAVK)

Konsortium


Prof. Dr. E. Sebastian Debus (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
Dr. Christian-Alexander Behrendt (GermanVasc)
Dr. Ursula Marschall (BARMER)
Prof. Dr. Dr. Martin Härter (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
PD Dr. Levente Kriston (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
Prof. Dr. Ing. Hannes Federrath (Universität Hamburg Fachbereich Informatik)

Projektziele


  • Connector.

    Prüfung existierender Qualitätsindikatoren

    a) systematische Sammlung existierender Qualitätsindikatoren

    b) Testen der Messbarkeit der Qualitätsindikatoren an retrospektiven Routinedaten

  • Connector.

    Prüfung neuer Qualitätsindikatoren

    a) Entwicklung neuer Qualitätsindikatoren inkl. patientenrelevanter Outcomes

    b) Testen der neuen Qualitätsindikatoren in prospektiven Erhebungen

  • Connector.

    Prüfung eines Benchmarking-Konzeptes

    a) Entwicklung eines Benchmarking-Konzeptes

    b) Pilot-Testen des Benchmarking-Konzeptes

Themenfeld


  • Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und Patientensicherheit in der Versorgung
  • Verbesserung von Instrumenten zur Messung von Lebensqualität für bestimmte Patientengruppen
  • Einsatz und Verknüpfung von Routinedaten zur Verbesserung der Versorgung

Identifikation und Definierung von Qualitätsindikatoren und patientenrelevanten Outcomes sowie deren valide Messung über Primär- und Routinedaten bei der invasiven stationären Behandlung und Nachbetreuung von Patienten mit einer symptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) ab Stadium II (nach Fontaine) in 30 deutschen Gefäßzentren.

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Endovaskuläre Behandlung


Die Behandlung der pAVK erfolgt seit Jahren zunehmend endovaskulär. In einer weiteren deutschlandweiten Erhebung zur Behandlung der pAVK zwischen 2005 und 2009 zeigte sich eine Zunahme endovaskulärer Verfahren um 46 % und ein Anstieg der stationären Behandlungskosten um 21 %. Die durchschnittlichen Behandlungskosten be-trugen in 2009 pro Fall 4.506 € für die Behandlung der Claudicatio intermittens und 6.791 € für die Behandlung der kritischen Extremitätenischämie (Malyar et al. 2013).


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Offen-chirurgische Behandlung


Obwohl sich ein klarer Trend zu endovaskulären Therapieverfahren beobachten lässt, stellen die offen-chirurgischen Therapiealternativen (Thrombendarteriektomie, Bypassverfahren etc.) vor allem bei der Behandlung der kritischen Extremitätenischämie noch eine relevante Gruppe dar.

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Zentren


Bereits etwa 30 Zentren haben sich zur Teilnahme und konsekutiven Übermittlung aller Behandlungsfälle für 12 Monate mit 12 Monate Follow-up bereit erklärt. Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen!